Schneller als das Licht werden zu wollen, stellt den falschen Ansatz dar und führt zu keiner Lösung.
Statt das Universum zu erkunden und unseren Platz darin zu finden, sollten wir uns besser mit der Zeit beschäftigen.
Obwohl uns physikalische Grenzen gesetzt sind, können wir die Zeit manipulieren.
Dies geschieht bereits tagtäglich, denn in jeder Picosekunde verändert sich die Geschwindigkeit der Zeit.
Je schneller sich etwas bewegt, desto langsamer vergeht die Zeit.
Genau hier ist die Lösung für alle Entfernungsprobleme zu finden.
In diesem Kapitel stelle ich Dir überwiegend hypothetische Gedankengänge vor, da dieser Bereich wissenschaftlich noch nicht beweisbar und noch nicht erfasst ist.Dabei geht es nicht ausschließlich um das Universum.
Die Überschrift „Hinter dem Universum“ bezieht sich eher auf die Grundaussage des Buchtitels „Unsterblich“ und darauf, wie unendlich groß das Universum im Vergleich mit unserer Größe ist und warum unsere Vorstellung von Zeit überhaupt keine Rolle spielt.
Selbstverständlich kommt der Zeit eine Bedeutung zu, aber nicht in unserer derzeitigen Definition.
Ja, wir würden Lichtjahre dafür brauchen, wenn wir zu einem anderen Stern gelangen möchten.
Anders ausgedrückt, heißt das, nach unserer Uhr würde das Licht von dort aus jahrelang unterwegs sein, bis es bei uns ankommt.
Wie würde diese Gleichung aber aussehen, wenn unsere Vorstellung von einem Jahr im Universum nur einer Mikrosekunde entsprechen würde?
Die Wahrnehmung des Verlaufs der Zeit wird ausschließlich durch unser eigenes Bewusstsein bestimmt.
Glaubst Du, dass sich die Ameise auf ihrem Hügel dafür interessiert, wie groß die Erde ist, oder dass sie auch nur eine annähernde Vorstellung davon hat, welche Ausmaße allein schon der Wald aufweist, in dem sie lebt?
Dieser Vergleich bietet sich aber an, wenn wir versuchen, uns die Größenordnung des Universums vorzustellen, weil dies für uns schlicht und ergreifend unmöglich ist.
Zum Glück müssen wir uns das ja auch gar nicht vorstellen können, weil die Größe des Universums ebenso wenig eine Rolle spielt, wie die Zeit eine tatsächliche Bedeutung hat.
Hinter allem muss es zwangsläufig etwas geben, obwohl auch anerkannte Wissenschaftler behaupten, dass es vor dem Urknall keine Zeit, keinen Raum und auch nichts anderes gegeben hätte.
Es ist absolut unvorstellbar, dass die Zeit vorher nicht existiert hat und dass aus dem Nichts etwas mit einer aus unserer Sichtweise unendlichen Größe entstanden sein soll.
In diesem Zusammenhang finde ich es wirklich erstaunlich, dass man sich mit einer so einfachen Erklärung zufriedengibt.
Ich bin davon überzeugt, dass es zumindest noch eine sogenannte vierte Dimension geben muss und dass dieser Raum nur einen kleinen Teil davon ausmacht.
Aus der derzeitigen Perspektive unseres Bewusstseins kommen wir nicht einmal ansatzweise in die Nähe dieser Dimension, aber darum geht es auch gar nicht.
Sobald wir bewusst erkennen, was hier tatsächlich geschieht, verfügen wir über vollkommen neue Steuerungsmöglichkeiten, die einschließlich der Lösung des großen Paradoxons der Zeitreisen nahezu alles ermöglichen.
Wenn wir annehmen, dass es sich bei dem Universum nur um eine virtuelle Abbildung handelt, erübrigt sich die Definition „unmöglich“.
Unabhängig davon, ob wir sie wahrnehmen oder nicht, befinden wir uns in dieser Dimension.
Was wir aber hinter dem Universum finden könnten, wäre vielleicht nur eine Festplatte.
An dieser Stelle gehe ich sogar so weit, die Annahme zu äußern, dass wir in einer digitalen Version des Universums vielleicht konserviert wurden, um eventuelle Fehler zu korrigieren oder um bei der Entwicklung von Lösungen Verluste ausschließen zu können.
Bei diesem Szenario wäre vorher ein kritisches Ereignis eingetreten, aber durch unseren technischen Fortschritt war es möglich, alles Leben digital zu speichern und es in Form einer Simulation fortzusetzen, bis umfassende Lösungen gefunden werden.
Hier besteht der erste Lösungsansatz darin, sich dessen bewusst zu werden und zu erkennen, dass alle Lebewesen als ein Geist funktionieren.
Ausschließlich mithilfe dieses Wissens lassen sich die meisten ungeklärten Fragen beantworten und neu bewerten.
Meiner Meinung nach entwickelt sich der Mensch als eine Form der Intelligenz genau auf diese Art und Weise.
Solange diese Entwicklung in einer endlosen Simulation stattfindet, wird es zu keinen größeren Schäden kommen.
An dieser Stelle muss ich aber noch einmal betonen, dass dieses Kapitel als rein hypothetisch zu betrachten ist, obwohl ich von der Richtigkeit des Inhalts überzeugt bin.
Wenn ich damit richtigliege, bedeutet dies, dass wir unsterblich sind.
In dem Fall spielt der Tod keine Rolle mehr, weil Du im Grunde nicht stirbst, da Du diesen Prozess nicht wahrnimmst oder, anders ausgedrückt, weil es sich um einen Prozess handelt, den Dein Geist nicht erkennt.
Das Realitätsbewusstsein dieser Welt stellt nur einen winzig kleinen Teil des Systems dar, der sich leicht verändern lässt.
Wenn Du aus einem Traum nicht mehr erwachst, wird dieser Traum für Dich zur Realität, was er dann in gewisser Weise ja auch ist.
Dies zählt zu den Gründen, warum ich alles daransetze, dieses Buch zu schreiben und zu veröffentlichen.
Wenn diese Realität als ein fester Bestandteil des Ganzen fungiert, bleibt dieses Wissen erhalten – völlig unabhängig davon, ob ich später noch in der derzeitigen Form existieren werde.
Zu den grundlegenden Problemen in diesem System gehört die Tatsache, dass in Deinem Bewusstsein, sobald es sich verändert, alles zuvor Geschehene ausgelöscht wird.
Obwohl es immer wieder Menschen gibt, die von einem Déjà-vu berichten und die davon überzeugt sind, dass sie schon einmal gelebt haben, spielt uns unser derzeitiges Bewusstsein an dieser Stelle einen Streich.
Wenn ich mich zum Beispiel daran erinnere, mit Dampflokomotiven gefahren zu sein, die alles vernebelt haben, liegt dies nur daran, dass ich zahlreiche Dokumentationen zu diesem Thema gesehen habe.
Der Traum und die Realität vermischen sich zunehmend miteinander, je länger ein Ereignis der Vergangenheit angehört.
In den ersten Kapiteln habe ich bereits geschrieben, dass ich davon überzeugt bin, in einer anderen Welt gewesen zu sein.
Was ich dort erlebt habe, unterscheidet sich aber grundsätzlich von den Wahrnehmungen, die man allgemein als ein Déjà-vu bezeichnet.
In dieser Dimension hatte ich viel eher das Gefühl, dass alles vollkommen unwichtig ist, und mein ganzes Leben schien auf einer zeitlosen Ebene abzulaufen.
Dies bestätigt auch die Annahme, dass alles nur eine Simulation darstellt.
In dem Augenblick, in dem Du nur für den Bruchteil einer Sekunde über diese Grenze schauen kannst und in dem Dir dies direkt bewusst wird, erkennst Du die Wahrheit.
Nach dem Tod ihres Körpers oder nach entsprechenden Erlebnissen durch andere Umstände kommen aber nur wenige Menschen wieder zurück in diese Realität.
Ich denke, dass sich die eigentliche Realität erst für uns öffnen wird, wenn wir die grundlegenden Probleme gelöst haben und wenn wir unser mit allem verbundenes Bewusstsein nutzen.
Auf dem derzeitigen Stand der Wissenschaft wären die Menschen längst dazu in der Lage, in diese Richtung zu forschen, aber wir werden noch viel zu stark von den Theorien dieser Realität und von Lebewesen und Menschen gelenkt, die eine völlig andere Vorstellung von dieser Welt haben und die noch über die Macht verfügen, die Entscheidungen auf dieser Welt treffen zu können.
Auch diese werden aber über kurz oder lang zu der Überzeugung gelangen, dass sich unser gesamtes Weltbild grundlegend ändern muss.
Zu dieser Veränderung wird es so oder so kommen, aber je stärker der Mensch sich der Notwendigkeit bewusst wird, desto eher kann unser Geist mit allem in dieser Realität verschmelzen.
Ohne es bewusst wahrzunehmen, befinden wir uns in einer Art Dauerschleife.
Hast Du das Gefühl, dass Du genau jetzt in der richtigen Zeit lebst?
Dies war eine kostenlose Leseprobe. Wenn dir das Kapitel gefallen hat, findest du das vollständige Buch in meinem Shop.
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